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Mittwoch, 06.Dezember 2017

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Schweizerische Agrarpolitik

Die Unterstützung des Bundes hat sich in den vergangenen Jahren markant geändert. Bis im Herbst 2009 erteilte der Bund der Schweizer Zucker AG (SZU) einen Leistungsauftrag und zahlte einen Millionenbetrag an die Verarbeitung. Ab Oktober 2009 wurde diese Unterstützung an die Verarbeitung abgeschafft und nur teilweise durch flächenbezogene Anbaubeiträge an die Rübenproduzenten ersetzt. Diese Massnahme im Zuge der Agrarpolitik 2011 wurde als Schritt weg von den Markt verzerrenden Preisstützungen verstanden. Weitere Flächenbeiträge wurden den Schweizer Zuckerrübenpflanzer als Teilkompensation des Einkommensverlustes durch die Europäische Zuckermarktordnung  ausgerichtet.

Mit der Agrarpolitik 14-17 wurde das Direktzahlungssystem komplett revidiert. Der Ackerbau wird mit Versorgungssicherheitsbeiträgen und Kulturlandschaftsbeiträgen unterstützt. Eine zusätzliche Förderung erfährt der Zuckerrübenanbau über einen Einzelkulturbeitrag, welcher die Bedeutung der Kultur für die Versorgungssicherheit hervorstreicht und den ungenügenden Grenzschutz mindestens teilweise kompensieren soll.

 

Links:

Direktzahlungsverordnung

Einzelkulturbeitragsverordnung:

 

 
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